Read Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden. Eine wahre Geschichte by Per J. Andersson Online

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Diese Geschichte erzählt vom unglaublichen Schicksal des kastenlosen Pradyumma Kumar, genannt Pikay. In ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, kennt er nur Extreme: Mal wird der talentierte Portraitzeichner von Indira Gandhi eingeladen, sie zu malen, mal muss er hungern und schläft auf der Straße. Eines Abends taucht neben seiner Staffelei ein blondes Mädchen auf – und eineDiese Geschichte erzählt vom unglaublichen Schicksal des kastenlosen Pradyumma Kumar, genannt Pikay. In ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, kennt er nur Extreme: Mal wird der talentierte Portraitzeichner von Indira Gandhi eingeladen, sie zu malen, mal muss er hungern und schläft auf der Straße. Eines Abends taucht neben seiner Staffelei ein blondes Mädchen auf – und eine unglaubliche Liebesgeschichte nimmt ihren Anfang. Als Lotta zurück nach Schweden geht, stehen die Chancen schlecht um die beiden – wäre da nicht ein altes Fahrrad. Damit macht sich Pikay auf den Weg, um die 7.000 km von Asien nach Europa zurückzulegen. Auch zahlreiche Rückschläge können ihn nicht aufhalten, bis er schließlich tatsächlich in der Heimat Lottas ankommt, einer völlig anderen Welt … Um das Happy End gleich zu verraten: Heute sind die beiden seit über 35 Jahren verheiratet, haben zwei Kinder und leben auf einem alten Bauernhof in der Nähe von Borås in Schweden....

Title : Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden. Eine wahre Geschichte
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ISBN : 9783462047479
Format Type : Paperback
Number of Pages : 336 Pages
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden. Eine wahre Geschichte Reviews

  • İntellecta
    2018-09-22 01:24

    Eine wirklich Lesenswerte Biopgraphie, die mein Herz tiefst berührt hat. Wer sich auch für die Kultur İndiens interessiert, erfährt durch das Buch viel über die Etnologie und die Hintergrundgeschichte Indiens z.B über das Kastensystem.

  • Cassandra
    2018-10-12 09:31

    Mir hat die Geschichte jede Menge Gedankenimpulse gegeben. Haben wir einen freien Willen oder ist alles vorbestimmt?

  • Jasbr
    2018-10-02 07:35

    Jetzt mal ehrlich: Der Titel erschlägt einen fast, oder? Ich hätte nie gedacht, dass so lange Buchtitel Sinn machen, aber lasst euch gesagt sein, der Titel ist Programm: Ein Inder fährt mit dem Fahrrad einmal um die halbe Welt, um seine große Liebe Lotta in Schweden wiederzufinden. Und es klingt nicht nur romantisch, es ist auch noch eine wahre Geschichte - was das ganze noch schöner macht.Beginnen tut die Geschichte allerdings ganz am Anfang, nämlich bei der Geburt von Pikay, dem Inder. Gut die erste Hälfte des Buches dreht sich um sein Leben, wie er aufwächst, mit welchen Problemen er zu kämpfen hat, da er ein "Unberührbarer" ist und so weiter. Hier bekommt der Leser einen tollen Einblick in das indische Leben - und wie das Kastensystem immer noch vorherrschend ist, zumindest in den Köpfen der Menschen. Das war wirklich interessant und hat auch Hindernisse aufgezeigt.Pikay steht im ganzen Buch im Mittelpunkt, auch nachdem er Lotta getroffen und sich verliebt hat. Sein Leben ist wirklich bemerkenswert - was er alles geschafft hat, da kann man nur den Hut vor ziehen! Aber inhaltlich möchte ich jetzt nicht zu viel verraten.Das Buch ist super romantisch, ohne zu kitschig zu werden. Denn es werden auch Ängste und Zweifel angesprochen. Dass es eine wahre Geschichte ist, ist das Sahnehäubchen - und am Ende des Buches gibt es tolle Bilder, die das Glück der beiden belegen :)Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Es ist flüssig geschrieben, die Kapitel haben eine angenehme Länge. Außerdem wechseln sich lustige und nachdenkliche Teile ab, sodass es sehr abwechslungsreich ist. Ich konnte das Buch jedenfalls nicht mehr aus der Hand legen und habe es an zwei Abenden durchgelesen.Wer also Lust auf eine wunderschöne Geschichte hat, sollte hier zugreifen!

  • Kerstin Herbert
    2018-09-25 06:37

    Wer auf Grund des Titels eine witzige Geschichte voller absurdem Klamauk á la Jonas Jonasson erwartet, wird von “Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden” vielleicht etwas enttäuscht sein. Bei diesem Buch handelt es sich nämlich um wahre Geschichte, die jedoch nicht weniger fantastisch erscheint. Der schwedische Journalist Per J. Andersson erzählt die erstaunliche Lebensgeschichte von Pikay. Es ist ein Buch voller Herzenswärme, das zeigt, was man alles erreichen kann, wenn man an sich und seine Bestimmung glaubt.Worum geht es?Pikay stammt aus ärmsten Verhältnissen. Dennoch schafft er es, sich in Neu-Delhi einen Namen als Portraitzeichner zu machen. Sein größter Erfolg ist eine Einladung der indischen Premierministerin Indira Gandhi, die sich ebenfalls von ihm malen lassen möchte. Dann aber trifft er 1975 die Schwedin Lotta, die mit einigen Freunden eine Rundreise durch Indien unternimmt. Pikay verliebt sich in sie und ist sich sicher, dass sie die Frau ist, die ihm bei seiner Geburt weißgesagt wurde. Als Lotta zurück nach Schweden fährt, beschließt Pikay daher kurzerhand, ihr zu folgen. Auf einem klapprigen Damenfahrrad macht er sich auf den mehr als 7.000 km langen Weg.Warum habe ich es gelesen?Auf das Buch wurde ich durch einen Tweet des Kiwi-Verlags aufmerksam, der seine Neuerscheinungen postete. Der Titel sprach mich sofort an. Natürlich musste ich an die Bücher von Jonas Jonasson denken. Aber auch das tolle Cover und die Aussicht auf einen weiteren Indienroman machten mich neugierig. Ich erwartete eine leichte und lustig-unterhaltsame Lektüre.Wie war mein erster Eindruck?Zunächst einmal war es etwas erstaunt, dass es sich um eine wahre Geschichte handelt. Da ich den Klappentext im Vorfeld nicht gelesen hatte, war dieses Detail entgangen. Auf das Buch freute ich mich aber trotzdem, immerhin lese ich gerne Biografien.Ich bin froh, beim Taschenbuch (und nicht wie ursprünglich beabsichtigt) beim eBook gelandet zu sein, denn die Gestaltung ist sehr ansprechend. Der Titel ist geprägt. Zudem enthält die Innenseite des Covers eine gezeichnet Karte, auf der man Pikass Route mit den wesentlichen Stationen nachschlagen kann. Im Anhang des Buchs befinden sich zudem einige Schwarz-Weiß-Fotos. Auf dem eReader wäre das wieder nicht ganz schön darstellbar gewesen.Wie fand ich die Sprache?“Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden” ist in einem Sachbuch typischen eher nüchternen Berichtsstil verfasst. Nach den vielen Romanen, die in der letzten zeit las, fiel es mir etwas schwer, mich in diese wenig kunstvolle, eher reizlose Sprache einzufinden. Nachdem mir dies aber nach wenigen Kapiteln gelungen war, ließ sich das Buch flüssig und angenehm lesen. Durch den sprachlich eher geringen Anspruchsgrad lässt es sich bei diesem Buch sehr gut anschalten und entspannen.Wie fand ich das Buch insgesamt?“Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden” ist eine interessante, anregende Mischung aus Bollywood-Märchen, Reisestory und Hippie-Romanze. Das Buch lässt sich in zwei Hauptteile untergliedern: im ersten Teil wird Pikays Leben als Kind, Jugendlicher und junger Erwachsener erzählt, im zweiten begleitet man ihn auf seiner Reise. Beide Teile – so unterschiedlich sie thematisch auch sind – gefielen mir sehr gut.Im ersten Teil des Buchs erfährt man viel über Indien in den 60er und 70er Jahren. Sehr eindrücklich schildert Per J. Andersson das hinduistische Kastensystem und vor allem die Situation der untersten Kaste, der “Unberührbaren”, der Pikay und seine Familie angehören. Mich rührte es sehr an, wie beispielsweise erzählt wird, dass Pikay zwar zur Schule gehen konnte, den Unterricht aber außerhalb des Klassenraums verfolgen musste. Auch die politischen Umbrüche jener Jahre in Indien sind interessant und werden leicht verständlich an Hand persönlicher Erlebnisse von Pikay wiedergegeben. So lernt man fast unmerklich eine ganze Menge über dieses so faszinierende Land.Aber Pikays persönlicher Lebensweg ist beachtlich. Ich habe sehr gestaunt über all das Glück, das Pikay widerfuhr, aber auch über die große Schicksalsergebenheit, mit der er all die massiven Ungerechtigkeiten und herben Rückschläge seines Lebens ertrug. Es ist sein tiefes und unerschütterliches Vertrauen in die Erfüllung einer Prophezeiung, die ihm bei seiner Geburt gemacht wurde, die Pikay Kraft gibt und ihn weiter an sich glauben lässt.Dies lässt ihn schließlich auch im zweiten Teil des Buchs ungeachtet seiner bescheidenen finanziellen Mittel nach Schweden aufbrechen. Pikay glaubt, seine Bestimmung zu kennen, und so hegt er auch keine Zweifel an seinem Vorhaben und dessen Gelingen. Und tatächlich widerfährt ihm auf dieser Reise so viel Gutes, das man über all die großzügige Unterstützung nur staunen kann.Lottas Teil der Geschichte wird eher kurz in verschiedenen Einschüben erklärt. Für mich war das okay, da sie ein nach westlichen Maßstäben relativ normales Leben führt. Auch ihr Interesse an Indien ist für ihre Zeit, als auch die Beatles und andere Promis indische Gurus besuchten, nichts ungewöhnliches. Etwas schade, fand ich es dann aber doch, dass Lottas Reise nach Indien nicht genauer beschrieben wird. Zusammen mit ein paar Freunden fährt sie mit einem VW Bulli über Land bis nach Indien, und könnte hierüber vermutlich auch eine Menge erzählen.Aber auch so hat das Buch bereits mehr als 300 Seiten, so dass Lottas Reise wohl den Umfang gesprengt hätte.Per J. Andersson erzählt in “Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden” so liebevoll und anrührend, dass es eine Freude ist, es zu lesen. Dabei schafft er es, diese Liebesgeschichte vollkommen frei von Kitsch und doch mit einem gewissen leichten Zauber zu erzählen, den ich als sehr angenehm empfand. “Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden” ist ein moderne Märchen, das zeigt, was man alles erreichen kann, wenn man fest an sich selbst glaubt, und eine schöne Liebeserklärung an die Liebe.

  • _moni_loves_
    2018-10-11 07:17

    Wir begleiten den kastenlosen Pradyumma Kumar, genannt Pikay, von seiner Geburt bis zur heutigen Zeit. Als kastenloser, ein Unberührbarer, lernt er schnell, welche Unterschiede die Gesellschaft in Bezug auf die Kasten macht und es erfüllt mit ungeheurer Wut.Er darf niemanden berühren, weil er sie beschmutzen könnte, denn er ist unrein. Zu den Tempeln verweigert man ihm den Zutritt. Und nicht nur das, er wird von den Mönchen sogar mit Steinen verjagt. Als er endlich in die Schule kommt, erwartet ihn dort kein besseres Leben, er muss von draußen aus lernen, darf nicht in einem Raum mit den andern Kindern höherer Kasten lernen. So zieht sich sein mühsamer Weg durch Schule, bis er studiert.Auf Wunsch seines Vaters Naturwissenschaften, doch bald merkt er, das dies nichts für ihn ist und gelangt mir Beharrlichkeit und Dank seines außergewöhnlichen Talentes ein Stipendium an der Kunsthochschule in Delhi. Hier ändert sich seine Lebensgeschichte oft. Erst ein guter Student und ohne Sorgen, denn hier kümmert es niemanden aus welcher Kaste er kommt, gerät er dann in schreckliche Armut, als das Geld fürs Stipendium aussetzt.Nun muss er auf der Straße überleben und verdient mit seinen Zeichnungen Geld, die nicht nur Touristen anlocken, sondern bald auch hohe Persönlichkeiten wie Indira Gandhi auf ihn aufmerksam machen. Ein auf und ab beginnt und er hofft stets auf seine Bestimmung, die ihm prophezeit wurde. Als er Lotta dann kennen lernt gibt es für ihn nur noch sie. Doch bald muss sie zurück nach Schweden und ihre gemeinsame Zukunft ist ungewiss. Man kann Pikay nur lieben. Schon mit dem kleinen Jungen, der die Ungerechtigkeiten der Welt nicht versteht, leidet man mit, freut sich über seine Erfolge und ist dann wieder traurig, wenn sich alles zum negativen verändert. Man bekommt einen sehr guten Einblick in das Kastensystem Indiens, welches über deinen sozialen Stand und somit über das gesamte Leben entscheidet, von Geburt an. Und es ist schwer nach zu vollziehen, wie drastisch dieses auch durchgesetzt wird. Völlig undenkbar für mich. Man spürt seine Wut und Verzweiflung und hofft das er irgendwie einen Weg findet seiner Bestimmung zu folgen, welche ihm zur Geburt vorher gesagt wurde.Als sein Weg in endlich raus aus dem Dschungel in die Großstadt führt und er sich dort endlich, unabhängig seiner Herkunft, bewegen und ausleben kann, genießt man mit ihm die neugewonne Freiheit. Doch als das Geld fürs Stipendium ausfällt scheint alles einzubrechen. Ohne Unterkunft und ständig hungrig wird es ein Kampf ums überleben. Allein seine Kunst hat er noch und durch glückliche Fügungen ist es genau diese, welche sein Leben am stärksten beeinflusst. Als Straßenkünstler fällt er schnell auf mit seinen Porträtzeichnungen, sogar hohe Persönlichkeiten wollen von ihm porträtiert werden. Dadurch lernt er mit der Presse zu spielen und alles gut für sich zu nutzen, so dass sein Leben bald besser wird. Dann trifft er auf Lotta und man denkt gleich an sein vorher bestimmtes Schicksal und freut sich über seine erste große Liebe, die so grenzenlos scheint. Doch trennen sie viele Länder und als Lotta zurück nach Schweden muss hat er Angst sie für immer zu verlieren und entschließt sich mit dem Rad nach Schweden zu fahren. Seine Reise ist alles andere als leicht, viele Steine werden ihm in den Weg gelegt und oft denkt er ans Aufgeben, doch er zieht durch und man spürt seine Anstrengungen, seine Ängste und Befürchtungen, würde gern selbst helfen, das er sein Ziel erreicht.Eine atemberaubende Liebesgeschichte, die umso romantischer ist wenn man bedenkt das sie wirklich statt gefunden hat! Wie eine Liebe solche Widerstände aus dem Weg schafft und allen Zynikern und Zweiflern das Gegenteil beweist, in dem sie bis heute anhält.Man beendet das Buch und sieht die Welt mit neuen Augen. Viel lebensbejahender und optimistischer, denn wenn Pikay all diese, fast unzumutbaren, Hindernisse überstanden hat, sind unsre Problemchen doch leicht zu packen. Und man fragt sich warum man sich über all die Kleinigkeiten so aufregt, wo es doch besser wäre sein Leben einfach zu leben und seine Träume und Ziele zu verwirklichen.

  • Tasja
    2018-10-03 07:24

    Ich habe dieses Buch eigentlich vor allem angefangen zu lesen, weil der Titel so lustig klingt und weil ich Schweden mag. Vorstellungen von dem Buch hatte ich keine (außer das was der Titel hergibt). Nie hätte ich erwartet, dass es mir so gut gefällt.Es lässt sich wunderbar lesen und die (wahre) Geschichte von Pikay hat mich sehr berührt und hat mir viel Hoffnung gegeben. Pikays Aufgeschlossenheit und seine positive Einstellung gegenüber fremden Menschen haben mich sehr beeindruckt und die Geschichte zeigt, dass Freundlichkeit und Offenheit der Schlüssel zum Glück sind.Einfach nur schön!

  • Monerl
    2018-10-07 03:42

    Dies ist ein unglaubliches Buch und eine unglaublich schöne Liebes- und Lebensgeschichte! Vorab aber gleich eine Warnung an alle, die hier eine gängige Liebesgeschichte erwarten. Nein so ist das Buch nicht! Es ist noch viel, viel mehr...Es war einmal eine Prophezeiung... „Er wird sich mit einem Mädchen verheiraten, das nicht aus dem Stamm, nicht aus dem Dorf, nicht aus dem Bezirk, nicht aus der Provinz, nicht aus dem Bundesland und auch nicht aus unserem Land stammt,“ ritzt der Astrologe in ein Palmblatt. Zu Pradymna sagt er: „Du musst nicht nach ihr forschen, sie wird dich aufsuchen.“ Als Leser lernen wir Pikay kennen, der im indischen Dschungel auf die Welt gekommen ist. Er ist ein Unberührbarer. Obwohl, gesetzlich gesehen, die Kasten keine Bedeutung mehr haben dürften, war/ist es in Indien auf den Dörfern und außerhalb der großen Städte so, dass immer noch die Brahmanen in der hinduistischen Gesellschaft nichts mit den Unberührbaren (Angehörige der niedrigsten Kasten bzw. der Unterkasten) zu tun haben wollen. So erfährt Pikay über den ganzen Zeitraum seiner Jugend und Schulzeit extreme Diskriminierung von Lehrern, Mitschülern und anderen Menschen. Auch wenn seine Mutter ihn als kleinen Jungen versucht hat davon abzuschirmen, wird ihm im Laufe der Zeit klar, warum sich viele Menschen von ihm abwenden oder ihn meiden. Dieser Teil des Buches hat mich sehr berührt! Kann man sich doch im Westen nicht vorstellen, dass ein Kind, aufgrund seiner Herkunft nicht mit den anderen Schülern der Klasse im Klassenzimmer sitzen darf, sondern auf der Terrasse bleiben und versuchen muss, dem Unterricht von dort zu folgen. Doch bei all dem Unglück hat Pikay das große Glück, dass er eine wundervolle Gabe hat, die Menschen verbinden kann und die ihm auf seiner Reise nach Schweden von großer Hilfe sein wird - er kann zeichnen. In großer Geschwindigkeit schafft er es Menschen zu porträtieren. Dadurch bekommt er die Aufmerksamkeit von Indira Gandhi, die zu dieser Zeit als Premierministerin Indiens amtierte. Durch einen glücklichen Zufall begegnete Pikay in Delhi Walentina Wladimirowna Tereschkowa, der ersten Frau im Weltraum, die bis 1982 auch die einzige Frau im Weltall war. Er zeichnete sie auf einer Parade, an der er zufällig vorbeigekommen war.Seit der indischen Unabhängigkeit gibt es Quoten für die Besetzung von Stellen in der öffentlichen Verwaltung sowie Förderung für Studienplätze für Unberührbare. So kam es, dass Pikay ein Stipendium für sein Kunststudium erhalten hatte. Das war ein weiterer großer Baustein auf dem Weg in seine Zukunft mit Lotta. Denn, während er auf der Straße Menschen zeichnete und sich damit ein paar Rupien für den Lebensuterhalt verdiente, begegnete er eines Tages Lotta, die mit Freunden Indien besuchte und bereiste.Eine kurze Zeit reichte, damit diese beiden Menschen sich verlieben und sich eine gemeinsame Zukunft vorstellen konnten. Wären da aber nicht die vielen tausende Kilometer, die sie voneinander trennten. Der nächste Teil beschreibt die lange und sehr anstrengende Reise, die Pikay auf sich nahm, um endlich mit Lotta wiedervereint zu sein. Den Großteil bestritt er mit dem Fahrrad. Sein Glück war ihm hold, sodass er auch einige leichtere Streckenabschnitte hatte, unter anderem mit dem Flugzeug. Viele Hindernisse galt es zu überwinden, denn wurde und wird auch heute noch ein Mensch mit indischem Pass nicht überall mit offen Armen empfangen. Er musste sich einige Male um Visa bemühen und wurde kurz vorm Ziel, von den deutschen Behörden fast wieder direkt nach Indien ausgewiesen. Nach so großem eigenen Einsatz, dem Wille, ein bestimmtes Ziel zu erreichen und dem Glauben an eine Liebe und gemeinsame Zukunft, kann man Pikay und Lotta nur noch von Herzen alles Gute wünschen!Dabei ist es toll, dass man von vorne herein weiß, dass die beiden es geschafft haben. Der Autor geht auch kurz auf die Widrigkeiten ein, die Pikay und Lotta überwinden mussten. Nicht jeder in ihrem Umfeld hat an ein erfolgreiches gemeinsames Leben dieser zwei optisch sehr unterschiedlichen Menschen geglaubt. Umso schöner ist es zu sehen, dass vieles möglich ist, wenn man nur will, wenn man hart an seinem Erfolg arbeitet und auch noch das richtige Quäntchen Glück besitzt.Zum Hörbuch:Der Sprecher Richard Barenberg konnte mich bereits in "Der Marsianer" und "Das Gleichgewicht der Welt" mit seiner Stimme und Sprechkunst begeistern. Im letztgenannten Hörbuch hatte er schon einmal Indien vor meinem geistigen Auge entstehen lassen. So fühlte ich mich auch in dieser Geschichte mit seiner Stimme sehr gut aufgehoben und es war ein bisschen wie nach Hause kommen.Zum Taschenbuch:Das Taschenbuch besticht durch das wunderschön gestaltete Cover. Es ist einfach ein Blickfang. Zudem kann man am Ende des Buches noch die schönen Bilder aus dem Leben von Pikay und Lotta genießen. Es tut gut, die fröhlichen und lachenden Gesichter zu betrachten und zu wissen, dass sich das alles gelohnt hat. Ein schweres und trauriges Leben wurde zu etwas Gutem.Fazit:Dieses Buch, diese Geschichte hat mich sehr inspiriert! Im Leben gilt es oftmals Berge zu bewegen. Manchmal muss man sich einfach nur trauen und den ersten Schritt wagen. Der Rest ergibt sich mit dem eigenen Tun. Dass es leicht wird, hat keiner gesagt. Bekanntlich gibt es nichts, was es nicht gibt und somit ist (fast) alles möglich, wie dieses Buch bestätigt. Und manchmal werden Märchen wahr...

  • Safiya Sabbagh
    2018-09-23 01:45

    Es ist fast so, als würde der Mensch nur mit Schmerzfunktinieren, aber nicht mit Glück.Eine märchenhafte Geschichte aber sehr schlecht geschrieben. Oft schweifte ich ab und fand Schwierigkeiten, mich in die indische Welt entführen zu lassen. Klar, es ist eher eine Biographie, doch man könnte sie besser erzählen. Mit der Reise mit dem Fahrrad fängt es erst ab seite 207 an, und dauert nicht wirklich lange. Für einen Besteller hätte ich mir ehrlich mehr erwartet.Die Geschichte selbst ist unglaublich. Durch ihr sieht man wie das Schicksal für alles einen Grund hat, und dass Liebe nicht nur im Film existiert.------- It is nearly like the human being can only function with pain but not with happiness. It's a very beautiful story but badly written. I found difficulties to concentrate and to get kidnapped into the Indian world. Clearly, it is a biography, but it could be better told. The actual journey started at page 207 and didn't last for long. I had more expectations on a bestseller.The story itself is wonderful. Through it, one can see how destiny does everything for a reason and that love doesn't only exist in movies.

  • Erdmannlibob
    2018-09-29 05:16

    Was für eine schöne und wahre Lebensgeschichte. Die titelgebende Fahrradreise macht zwar nur einen sehr kleinen Teil am Ende des Buches aus, das bedeutet aber nicht, dass die Geschichte des unberührbaren Inders Pikay nicht weniger unterhaltsam ist. Sein Leben und seine Erfahrungen als kastenloser Inder sind überaus unterhaltsam und abwechslungsreich und vermitteln dabei auch einen guten Eindruck was es bedeutet, einer „unreinen“ Gesellschaftsgruppe anzugehören und deren Konsequenzen am Leibe zu spüren. Wie Pikay damit umgeht und welche teilweise unglaublichen Ereignisse sich dadurch ergeben ist absolut lesenswert. Für mich ein lebensbejahendes Buch eines sehr sympathischen Menschen das leicht zu lesen ist, Spass macht und gleichzeitig zum Denken anregt; speziell was unsere westlichen ach so mannigfaltigen Probleme betrifft. Für mich hätte das Buch gerne noch umfassender sein können (gerade was seine Reise per Fahrrad betrifft) aber auch so eine klare Empfehlung.

  • Miriam
    2018-10-17 07:23

    A really nice book. Even though the voyage doesn't start until about three quarters of the book are already over. Or maybe because of that. It offers a good ovverview and insight into life in India as an 'Untouchable'. Even though it is set in the 1970s and earlier, India today still has a lot of remnants from that time, the dust, the people, the railway, the pavement dwellers, the poverty and also the kindness.The voyage it describes also is a great reminder of how (world) politics shapes and changes whole countries. the Protagonist travels through Afghanistan, Iran, Turkey, Pakistan... The Hippie-Trail is alive and kicking in the 1970s, but today, it would mean a totally different trip.I highly recommend it.

  • Fanny
    2018-09-21 04:25

    J'ai acheté ce livre car le titre me plaisait et le résumé avait l'air sympa, mais je n'ai pas été si emballée que ça à la lecture. L'histoire d'amour entre Pikay et Lotta ne m'a pas du tout convaincue et le voyage n'a pris qu'un petit tiers du livre et n'était pas si intéressant que ça (et même pas tout le temps à vélo). Bref, c'est loin d'être un mauvais livre, mais je n'en garderai pas un souvenir exceptionnel...

  • Anne
    2018-10-14 07:31

    yes, it is an extraordinary true story, but the writing isnt to my taste at all and includes lots of unnecessary repetition. i thought about abandoning this book several times. i don't know, but for me the book is quite a let-down for the story. Sad.by the way, the actual journey only starts after half of the book and seems more like an afterthought. it's more about pikay's life beforehand.

  • NicoleShox
    2018-09-19 05:23

    Klappentext:Die wahre Geschichte einer großen LiebePikay lernt 1975 in New Dehli durch Zufall die junge Schwedin Lotta kennen und verliebt sich unsterblich in sie. Als Lotta zurück nach Schweden geht, setzt sich Pikay kurz entschlossen auf ein altes Fahrrad und fährt ihr hinterher …Zum Inhalt:Diese Geschichte erzählt vom unglaublichen Schicksal des kastenlosen Pradyumma Kumar, genannt Pikay. In ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, kennt er nur Extreme: Mal wird der talentierte Portraitzeichner von Indira Ghandi eingeladen, um sie zu malen, mal muss er hungern und schläft auf der Straße. Eines Abends taucht neben seiner Staffelei ein blondes Mädchen auf – und eine unglaubliche Liebesgeschichte nimmt ihren Anfang. Als Lotta zurück nach Schweden geht, stehen die Chancen schlecht um die beiden – wäre da nicht ein altes Fahrrad. Damit macht sich Pikay auf den Weg, um die 7.000 km von Asien nach Europa zurückzulegen. Auch zahlreiche Rückschläge können ihn nicht aufhalten, bis er schließlich tatsächlich in der Heimat Lottas ankommt, einer völlig anderen Welt …Um das Happy End gleich zu verraten: Heute sind die beiden seit über 35 Jahren verheiratet, haben zwei Kinder und leben auf einem alten Bauernhof in der Nähe von Boras in Schweden.(Quelle: innerer Klappentext)Meine Meinung:Was für eine unglaubliche Geschichte! Der Klappentext hat mich sofort neugierig gemacht und auch das vorneweg verratene Ende hat mich nicht abgehalten, die Lebensgeschichte von Pikay Stück für Stück nachlesen zu wollen.Es ist eine Geschichte wie im Märchen: Pikay wächst als armer Junge in einem kleinen Dorf im indischen Dschungel auf. Er gehört einer der untersten Kasten an, gilt als “unberührbar” und ist in seiner streng religiös geprägten Heimat nicht mehr wert als ein Stück Dreck. Die Kinder aus höheren Kasten dürfen nicht mit ihm spielen, ihn nicht mal berühren, in der Schule wird er vom Klassenkollektiv ausgeschlossen und muss dem Unterricht von der Veranda aus folgen. Seine Mutter ist Analphabetin, sein Vater trägt die Post in einer entfernten Stadt aus und kommt nur an einem Tag die Woche nach Hause. Je älter Pikay wird, desto mehr tritt seine unbeschwerte Kindheit in den Hintergrund und er muss auf die harte Tour lernen, was es heißt, einer niedrigen Kaste anzugehören und von allen ausgegrenzt, beschimpft und verjagt zu werden. Oftmals weint er sich bei der Mutter aus, seiner einzigen Bezugsperson. Sein künstlerisches Talent, das er von der Mutter geerbt hat, ermöglicht es ihm später, auf eine Kunstschule zu gehen und das Dorf zu verlassen. Er erhält schließlich sogar ein Stipendium für eine renomierte Kunsthochschule in Neu Dehli. Zum ersten Mal ist es egal, welcher Kaste er angehört – in der pulsierenden, modernen Großstadt interessiert die Kastenzugehörigkeit niemanden mehr. Als plötzlich die Stipendienzahlungen ausbleiben, muss sich Pikay ohne Geld durchschlagen, schläft unter Brücken und auf dem Bahnhof, hungert und versucht sogar Selbstmord zu begehen. Da entdeckt er das Portraitzeichnen für sich und wird zum Touristenmagneten und gefragten Künstler. Hohe Beamte, Präsidenten und andere ranghohe Politiker werden auf ihn aufmerksam. Seine Kunst öffnet ihm die Herzen und Türen seiner Gönner. Als er Lotta kennenlernt, ist es Liebe auf den ersten Blick …Pikays Geschichte ist in einem nüchternen Plauderton geschrieben, fast so als würde der Autor sie einem guten Bekannten erzählen. Das Buch liest sich unglaublich schnell und flüssig, geschrieben zuerst in der Vergangenheitsform und als Pikay sich schließlich auf seinem Fahrrad auf die lange Reise nach Schweden macht, in der Gegenwartsform. Im Prolog und Epilog kommt Pikay selbst zu Wort.Der Leser erfährt viel über die Geschichte Indiens, die Bedeutung von Religion und jahrhundertealter Tradition, leidet und freut sich gemeinsam mit Pikay. Vor allem die zahlreichen herben Rückschläge, die er überwinden muss, um an seine Ziele zu gelangen, machen die Geschichte so authentisch und spannend. Pikays liebenswerte, naive Art führt zu einigen missverständlichen Situationen, über die ich beim Lesen sehr lachen musste. Die zahlreichen selbstlosen Hilfestellungen, die er während seiner Reise von Menschen aus aller Herren Ländern erhält, haben mich sehr gerührt.“Er ist ein armer Dorfjunge und ein erfolgreicher Großstadtmensch. Er besitzt nichts, aber hat alles. (…) Sein bisheriges Leben ist ereignisreicher verlaufen, als er sich je hätte träumen lassen, und dennoch kommt er sich immer noch unerfahren vor, glaubt jedes Wort von dem, was die Leute ihm erzählen, und ist begierig, Neues zu lernen. Dreimal hat er versucht, sich umzubringen, ist fast verhungert, und dennoch ist er ein unbekümmerter, ja, glücklicher Mensch. Er glaubt an das Schicksal und an die Tradition, doch wird er sich nur frei machen können, wenn er das Alte hinter sich lässt.” (S. 257 – 258)Das Buch zeigt, dass man an seine Ziele glauben muss – egal, wie unmöglich sie scheinen. Für diese einzigartige, bewegende Geschichte, die mir sehr ans Herz gegangen ist, vergebe ich vier Sterne.Fazit:Die inspirierende Lebensgeschichte eines armen Jungen aus dem indischen Dschungel, der in seinem entbehrungsreichen Leben viele Höhen und Tiefen durchlebt, bevor er das scheinbar Unmögliche erreicht – durch die Kraft der Liebe. Nicoles Bibliothek

  • Nina
    2018-09-17 04:23

    Hadde jeg ikke visst at denne historier baserer seg på faktiske hendelser, ville jeg vært skeptisk. Dette gjør boken god: Du blir overrasket over hvor mye et menneske kan klare. Jeg beundrer hovedpersonen, og likte å sette meg inn i en annen måte og tenke på.

  • Cirrus Minor
    2018-10-16 03:25

    Ohne den BC-Adventskalender wäre ich nie auf die Idee gekommen, dieses Buch zu kaufen, geschweige denn zu lesen. Nun bin ich froh, dass ich auf diese schöne und bewegende Lebensgeschichte von Pikay gestoßen wurde, die wirklich sehr empfehlenswert ist.

  • Pernilla Weman
    2018-10-05 07:42

    Fantastisk historia!

  • hunger
    2018-10-15 06:15

    ถ้าสนใจการเดินทางด้วยจักรยานขอให้ข้ามไป...แต่ถ้าสนใจเรื่องอินเดีย ละก็พอได้อยู่ เป็นหนังชีวิตมากกว่า เรื่องการผจญภัยด้วยจักรยาน รวมๆอ่านเพลินๆสนุกดี

  • Barbara Egaña Silva
    2018-10-06 07:39

    4,5 Sterne. ist echt ein tolles Buch. Aber für 5 Sterne hat einfach irgendwas gefehlt. Auch wenn ich nicht genau sagen kann, was. Aber auf alle Fälle lesenswert!

  • Wedma
    2018-10-03 06:36

    Hörbuch. Spieldauer: 8 Stunden und 19 Minuten, ungekürzte Ausgabe, gelesen von Richard Barenberg. Klappentext: „Diese Geschichte erzählt vom unglaublichen Schicksal des kastenlosen Pradyumma Kumar, genannt Pikay. In ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, kennt er nur Extreme: Mal wird der talentierte Portraitzeichner von Indira Gandhi eingeladen, sie zu malen, mal muss er hungern und schläft auf der Straße. Eines Abends taucht neben seiner Staffelei ein blondes Mädchen auf – und eine unglaubliche Liebesgeschichte nimmt ihren Anfang. Als Lotta zurück nach Schweden geht, stehen die Chancen schlecht um die beiden – wäre da nicht ein altes Fahrrad. Damit macht sich Pikay auf den Weg, um die 7.000 km von Asien nach Europa zurückzulegen. Auch zahlreiche Rückschläge können ihn nicht aufhalten, bis er schließlich tatsächlich in der Heimat Lottas ankommt, einer völlig anderen Welt … Um das Happy End gleich zu verraten: Heute sind die beiden seit über 35 Jahren verheiratet, haben zwei Kinder und leben auf einem alten Bauernhof in der Nähe von Borås in Schweden.“Die Geschichte von Pikay ist schon bemerkenswert. Besonders zu Anfang, als es um die Mythen von Pikays Kindheit ging, fand ich seine Welt recht faszinierend. Der Glaube des Waldvolkes, aus dem seine Mutter stammt, dass alles lebendig ist und zu einem spricht, wurde mit einigen Beispielen hier und dort verdeutlicht, insb. das mit der Schlange, die über ihn als Baby wachte, und auch später, im übertragenen Sinne, so hat Pikay zumindest das eine oder andere Ereignis seines Lebens interpretiert. Auch diese Prophezeiung bei seiner Geburt, dass er eine weiße Frau aus dem Sternzeichen Stier heiraten wird, kommt immer wieder im Laufe der Geschichte zur Sprache und trägt zum mystischen Aspekt bei. Pikay hat durchaus Ausschau nach dieser blonden Frau gehalten. Und eines Tages ist sie tatsächlich in der Schlange vor seiner Staffelei aufgetaucht. Es war, als ob die beiden wussten, dass sie für einander bestimmt sind. In etwa der Hälfte des Buches werden die Geschichten von Lotta und Pikay erzählt, bevor sie sich in Indien getroffen haben. Man erfährt einiges über Lotta: aus welcher Familie sie stammt, und weshalb sie adelig ist. Parallelen zur indischen Gesellschaftsordnung werden gezogen, am Anfang und wieder zum Schluss. Von Pikay von seiner Geburt an gibt es viele urige Details. Wobei seine Kindheit viel spannender als seine Jungend war, als er auf die Kunstschule durfte und es ihm dann in der Stadt nicht so gut ging. Vor allem seine Abstammung machte ihm zu schaffen, von der Schule – da gibt es einige bildhafte Beispiele, bis er Indien verlassen hat, wurde er stets daran erinnert, dass er aus der untersten Kaste stammte, und welche Einschränkungen dies bedeutete. Nichtsdestotrotz durfte Pikay sowohl Walentina Tereschkowa (die erste Frau im Weltall) bei ihrem Besuch in Indien, als auch Indira Gandhi kennenlernen. Und von da an war er ein recht bekannter Mann in seiner Heimat. Auch über Politik Indiens in der damaligen Zeit wird recht ausführlich, aber in ganz einfachen Worten, also sehr zugänglich, berichtet. Zum Schluss kam Pikays Abstammung nochmals zur Sprache, eher als Vergleich zu dem, wie er in der Heimat und in Schweden deshalb behandelt wurde. Nach dem Treffen von Pikay und Lotta in Indien, v.a. nachdem Lotta in ihre Heimat zurückkehrte, gab es für Pikay nur einen Wunsch: Er wollte zu ihr nach Schweden. Seine Reise mit dem Fahrrad durch Asien ist schon bemerkenswert. Sie war manchmal sehr anstrengend und brachte ihn an seine physischen und geistigen Grenzen, trotz dem, dass auf dem sog. Hippie Trail jeder jedem half, wie er konnte. Schön, dass Pikay überall mit seinen Portrait-Zeichnungen gut ankam und allen Menschen, ob in Pakistan, Afghanistan oder in der Türkei willkommen war. Einige politische Aspekte tauchen auf seiner Reise ebenfalls auf. Auch bei den Grenzübergängen auf seiner Reise kamen immer wieder politische und menschliche Aspekte zur Sprache. Besonders spannend fand ich, was ihm bei der Ankunft in Wien über die Europäer und ihre Sitten gelehrt wurde, wie er regelrecht gewarnt wurde, dass die Menschlichkeit unter Europäern ein aussterbendes Gut wäre. Aber auch die Hilfsbereitschaft der einfachen Menschen in Wien wie in Göteborg kam deutlich zur Geltung. Zum Schluss wurde kurz erzählt, wie Pikay sich im fremden Land behaupten konnte. Ein kleiner Kritikpunkt: die Geschichte ist eher in Berichtserstattungsform verfasst und wirkt manchmal dröge, insb. an den Stellen, wo es Pikay nicht besonders gut geht. Richard Barenberg hat eine gute Arbeit geleistet. Bloß manchmal unterstreicht er mit seiner Art vorzulegen diese Berichtserstattungsform des Buches und somit wirkt das Ganze etwas drömmelig, i.e. sich in die Länge ziehend. Nach einer Pause geht es dann aber wieder. Fazit: Eine gute, lesens-/hörenswerte Geschichte, die viele Facetten/Aspekte des damaligen Lebens in Indien, in Asien insg. zu bieten hat und gut unterhält.

  • Ariko
    2018-09-17 02:28

    About the Indian man who went by bike over to Sweden to meet his true love Lotta.Loved loved loved this!I've absolutely fallen in love with Indian culture and way of life (and yes - although it certainly has it's weak points - as every culture has, admit it.)…The author describes India very well, (I'm sure it's due to the fact that he travels a lot to that country and the amount of information Pikay gave him in his interviews while telling his own whole life story and the great and detailed research Per J. Andersson himself made on that topic), even though I've never been there I could imagine everything well, and I'm really astonished about his writing skills since before I had been skeptical towards journalists who write novels, because I had made bad experiences with that. (I once started a book written by a journalist author and it was maybe the most boring stuff I read in my life so I gave up like after 50 pages …)But this book still caught me when I saw it in the bookstore. Never heard of it before. It was the German version, and the thing that caught me was also the title (yes, it reminded me of Jonassons books), but even more the caption saying 'A True Story', and that cover of course! Then I read the blurb and thought, hmm interesting. So I bought it the same day, without knowing more about it, which I normally don't do because there's always the risk to buy trash if you judge books just by their cover or title without looking up general reviews and ratings. That's why I normally prefer the library. But this one was a rare exception - a bull's eye!Pradyumna Kumar Mahanandia, called Pikay, is an Indian man born into a Dalit family in a village in East India in the 1950s who at his birth gets a prophecy from the village astrologers, telling that he'll be different than the others and that one day he'll marry a "girl who's not from this tribe, nor this village, nor this district, nor this province, nor this state and not even from this country." Then the story of Pikays fascinating life begins. You read and read and can't stop reading, because this kid who is born into a non-caste family was first so unlucky in life but has a wonderful, illiterate but very wise mother who teaches him a whole lot about life which he soaks up like a sponge. This shows how intelligence doesn't have to depend on the skills of reading and writing. Then the boy becomes braver and braver, and when he enters school, he confronts himself on his own with the injustice of the caste system in India (although there're already some cases before his school days where he learns about this cultural issue in India, that Brahmans suppress the Untouchables). What started with people throwing stones towards him and schoolmates constantly bullying him at school, even the teachers, leads to situations like for example the launder refusing to wash his school uniform because he could get dirty himself of untouchability, as if it was a virus. During his childhood, youth and early adulthood, Pikay gets angrier and angrier with the Brahmans and all those other prideful people of the higher castes. By the time he learns how to handle with them, but also how to revolt. He moves to New Delhi and enters the College of Arts, has to deal with hunger and homelessness. He sleeps at a friends' house or under bridges. He constantly thinks of what to eat the next day. Sometimes he doesn't eat anything for days. He gets depressed sometimes, tries to commit suicide, which never works out because of several things who are in the way, due to his prophecy. Still he continues going to school. But then he starts drawing portraits on a public square in New Delhi - and he becomes a celebrity in the city. More and more people want portraits, the queues get longer and longer, tourists come to India just because of him, he receives orders from politicians and foreign celebrities - when suddenly, during his work by the fountain at Connaught Place, a young Swedish girl crosses his path…Certainly, this is one of my all-time favorite books, or at least my highlight book of the year. I would recommend it to everyone. It is full of hope, luck, happiness and also frustration, sadness and anger. It's full of life, just how it is. Yes, maybe Pikay was just very very lucky in life. But I also think he has become very wise, the way how he deals with different things in life shows it very clearly. After reading few of the reviews here, I must say no, I had no problem with the fact that this book didn't just deal with the over 4,000 miles long biking tour. In fact I think this would have become a lot more boring. Like this, the book has become a very informative, astonishing, witty, interesting and profound read which doesn't just entertain but also teaches a whole lot. Bravo!

  • Sofia Nasery
    2018-10-03 01:35

    Also, es hat eher lahm angefangen aber man muss diesem Buch bzw diesen Mann Pikay eine Chance geben :) er wird sogar richtig Lustig! Und man lernt viel über Asien bzw. Indien , Afghanistan , Iran und Türkei kennen!

  • tination
    2018-10-08 07:25

    Das Buch: Der Titel gibt hier schon das eigentliche Thema des Buches wider. Pikay lernt 1975 in Neu Dehli seine große Liebe Lotta kennen. Sie verbringen einige Wochen miteinander, doch dann muss sie wieder zurück nach Schweden fahren. Doch beide sind sich einig: sie wollen es versuchen. Nach einem Jahr Fernbeziehung entschließt sich Pikay nach Schweden zu seiner Lotta zu gehen. Aus Mangel an Geld für ein Auto oder für ein Flugticket setzt er sich aufs Rad und radelt los.Fazit: Der Aufbau des Buches ist großartig. Das Cover ist gelungen, in der Innenseite verbirgt sich eine Karte mit Pikays Stationen von Indien nach Schweden. Im Anhang befinden sich noch einige Fotos von Pikay und Lotta. Doch irgendwie hatte ich bei dem Titel etwas anderes erwartet. Ein Buch wie ein Reisebericht, was Pikay unterwegs alles so erlebt. Und so wurde ich zwar nicht enttäuscht, doch der Titel verspricht halt etwas anderes als es das Buch ist. Das soll heißen: Es wird eine kleine Biografie von Pikay gegeben. Wie er aufwächst, wie er unter dem Kastensystem leidet und wie er sich durch das Leben schlägt. Lotta hingegen wird sehr vernachlässigt. Beide treffen sich auch erst ca. in der Hälfte des Buches. Wobei dies ja eigentlich ein toller Moment sein sollte. Denn darum radelt Pikay ja später erst nach Schweden. Doch richtig sprühen die Funken nicht über und erst nach 2/3 des Buches radelt Pikay endlich los. Ab da erhält man kurze Anekdoten aus seiner Reise. Klar unterteilt in den einzelnen Städten, doch es bleiben letztendlich nur kleine Anmerkungen und Erlebnisse als ein Reisebericht. Man merkt dem Buch an, dass Per J. Anderson vorrangig Pikay interviewt hat und dies dann einfach in ausformulierte Sätze umgewandelt hat. Es sind Erlebnisse, die er erzählt bekommen hat, und nun erzählt er uns diese Geschichte in Form dieses Buches. Das muss ja kein Nachteil sein, doch zu keinem Zeitpunkt sprüht der Funke über. Klar, man hat Mitleid mit Pikay in dem Kastensystem, doch wirklich tiefgründig ist dieses Buch nicht. Vielleicht hatte ich auch einfach nur die falschen Erwartungen an das Buch. Trotzdem ist dieses Buch nicht schlecht. Es beinhaltet viel Geschichte Indiens, das Kastenproblem und die indische Gesellschaft. Pikays Leben wird interessant erzählt und auch viel abseits der Liebe. Wer also sich für Indien interessiert und erfahren möchte, wie ein Inder seine große Liebe begegnete und was er alles dafür tat, dann sei ihm dieses Buch sehr empfohlen. Und da es nun wirklich eine wahre Geschichte ist, gibt es auch hier eine Happy End Garantie.

  • Irene
    2018-10-12 03:35

    Denne bog havde jeg til at starte med ingen interesse i, men så så jeg de to hovedpersoner, Pikej og Lotta, på DR2. Jeg kendte ikke rigtig til historien på forhånd, men det jeg så i tv var simpelthen så smukt og rørende, og jeg vidste, at den her bog måtte jeg bare læse. Som sagt, så gjort.Først og fremmest er det en bog om Indien og det skal man være klar over, når man starter. Godt nok er det OGSÅ en kærlighedsroman, som den sælges for at være, men det er altså ikke det, der fylder mest. Selve historien er rigtig fin, og det, at man ved, den er baseret på Pikejs liv, gør kun, at den kryber endnu længere ind under huden på en. Livet som kasteløs, urørlig, har ikke været nemt, men fortællingen får alligevel aldrig karakter af, at være medlidenhedssøgende. Det skyldes nok mest, at det er en journalist, der har skrevet bogen.Mht. forfatteren, så er jeg lidt ked af den måde, hvorpå bogen bliver fortalt. Det føles som om, der bliver taget afstand til det hele, lidt som om man ser det hele udefra. Jeg tror, jeg ville have været mere rørt at historien, hvis han havde påtaget sig ”hele rollen,” og skrevet bogen i førsteperson – om end det måske også kunne have virket utroværdigt til tider. For mig at se, ville det dog have været en bedre løsning end denne.Desværre er der heller ikke nogen kronologi. Så er Pikej baby, så er han i 20’erne, så er han lige begyndt i skole og så er han pludselig 20 igen. Det gav et noget rodet indtryk, og jeg blev forvirret op til flere gange. Det er også primært her, bogen bliver trukket ned for mit vedkommende. For jeg blev virkelig i tvivl af og til. Jeg var slet ikke med på, hvor vi var hvornår.Selve kærlighedshistorien synes jeg måske er lidt opblæst. Altså, ikke det, at han rejste så langt, det er jeg stadig vildt imponeret over! Selve den fysiske rejse fylder bare ikke ret meget i bogen. Det er jo så fantastisk en viljestyrke, der skal til, så det kunne der godt have været gjort lidt mere ud af. Det føltes lidt for fladt. Jeg havde nok også forventet lidt, at selve rejsen samtidig ville blive en form for dannelsesrejse, men det blev det ikke. Det er selvfølgelig også fint nok, når nu ikke Pikej selv opfattede det sådan (åbenbart), jeg havde bare lidt troet, at det ville være sådan.Efter sidste side sad jeg og grinte lidt, for hvor har livet dog været underfundigt for Pikej. En generelt rigtig hyggelig og sød historie, som kun bliver endnu bedre af, at have fundet sted.

  • Simone Hagemann
    2018-10-13 06:40

    Jeg havde flere gange kigget på denne bog, og overvejet om det var en, jeg skulle læse. Men da jeg læste en bogomtale om bogen, var der ingen tvivl, jeg måtte bare læse den! Bogomtalen gav mig nemlig kuldegysninger, og det er vidst aldrig sket før. Jeg glædede mig derfor også meget til at komme i gang med at læse bogen.Desværre skuffede bogens første del mig meget, og jeg overvejede faktisk at opgive læsningen af den. Jeg synes nemlig, læsningen var meget tung, og flere gange havde jeg det lidt som om, jeg var i gang med en historiebog. Man får nemlig forklaret en del om Indien og deres Kastesystem, hvilket i princippet er rigtig spændende, men jeg kunne bare godt have brugt lidt mindre af det i starten.Jeg endte med at tvinge mig selv til at læse videre, og det er jeg virkelig glad for, jeg gjorde. Jeg kom nemlig virkelig til at holde af bogen, og siderne vendte sig næsten af sig selv. Historien var desuden helt fantastisk, og jeg har så svært ved at få ind i mit hoved, at den rent faktisk er virkelig. Tænk sig at det hele er sket, og at Pikej og Lotta stadig er gift den dag i dag. Det er virkelig en elskværdig kærlighedshistorie.Selvom jeg ikke helt var så begejstret for al historien i bogens del, så synes jeg alligevel, det var rigtig godt, at den var en del af bogen. Det var nemlig meget lærerigt, i hvert fald for én, som aldrig har interesseret sig det store for Indien, og samtidig gav det en god forklaring på nogle af de ting, som Pikej oplevede.Bogen er skrevet rigtig godt, og sproget virker dejlig let, hvilket er med til at få historien til at flyde endnu bedre. Samtidig læser man hovedsageligt om Pikejs historie og oplevelser, men engang imellem også om Lottas, hvilket fungerer helt perfekt, da jeg dermed følte, at jeg kom til at lære dem begge at kende. Derudover er bogen inddelt i fire forskellige dele indeholdende fire forskellige dele af Pikejs historie, hvilket også fungerede rigtig godt, og var med til at holde en klar rød tråd i fortællingen.Alt i alt endte det altså med at blive en rigtig god læseoplevelse på trods af skuffelsen i starten.

  • Elza
    2018-10-09 06:39

    I think I had too high expectations, which was not in favor of the book. I waited a very long time to read it and when I finally did I got disappointed. I felt ripped off, I was expecting an adventure but instead I only got glimpses of it.This is a story about an Indian guy called Pikej who is at the bottom of the Indian caste system, an untouchable who falls in love with a Swedish girl, Lotta. She lives in a city of Borås in Sweden. The longing for her is too strong for Pikej, so one day he buys a bike and starts to bike to Sweden and Borås to reunite with Lotta. Per J Andersson withholds on the details and doesn’t give enough depth in the story. I don’t feel I have enough background to understand their love story. We, the readers don’t get to know Lotta, we only see glimpses of her while we fully get to know Pikej. The author rushed through Pikej’s cycling journey. It just felt like Andersson spends time and pages on the wrong details.It’s an interesting story and the fact that this is a true story makes it even more interesting. I just wished the book emphasized on the more interesting aspects of the story but still worth reading.More book reviews here: www.elza.zandi.eu

  • Katrin Zwerschke
    2018-10-18 02:22

    Wer hier eine Geschichte darüber erwartet, wie jemand auf einem Fahrrad quer durch halb Asien und ganz Europa fährt um sein große Liebe wieder zu finden (so wie es der Titel und auch der Text auf dem Buchrücken nahelegen), wird enttäuscht. Denn diese Reise beginnt erst noch 208 Seiten und endet dann auch bereits nach 80 weiteren.Wer dagegen gerne lesen möchte, wie ein Inder sich aus dem Kastensystem herauskämpft und mit seiner Kunst die Herzen der Menschen berührt, sich ein Leben aufbaut, dazu für die Liebe seines Lebens die halbe Welt durchfährt und wie sich schließlich sein Schicksal erfüllt, der sollte dieses Buch lesen.Who wants to read a story about someone riding on a bicycle across half of Asia and throughout Europe to be united with the love of his life again (as the title and the text on the spine suggest) will be disappointed. For this trip begins after 208 pages and then ends after 80 further .Who on the other hand would like to read how an Indian finds his way out from the caste system, and with his art reaches the hearts of the people, to build up a life, and by traveling halfway across the world for the love of his life finally meets his fate, should read this book.

  • Stina
    2018-10-07 03:45

    New Delhi-Borås er en autentisk historie om den indiske Pikej, der fødes på samfundets bundi en lille landsby i Indien. Bogen er velskrevet og fanger med det samme, Pikejs liv gennemgås fra hans fødsel til hans alderdom. Udover nogle få indblik i Pikejs store kærlighed, Lottas liv, er det Pikej vi følger - Det bliver en meget anderledes rejse med en meget speciel dreng/mand. Selv om vi følger ham gennem livet, føler jeg alligevel, at der mangler en smule - og efter ankomsten til Sverige går forfatteren alt for let gennem tiden, til at det bliver en helt god slutning.Det er historien om troen på kærligheden, sig selv og frem for alt om alle de fordomme vi mennesker udsættes for hver dag - Den giver absolut stof til eftertanke i forholdet til hvordan vi behandler andre mennesker og kulturer.Alt i alt en skøn fortælling om et meget specielt menneske - den skal afgjort anbefales.

  • Galleane
    2018-09-22 04:18

    Je m'attendais avec ce livre à voyager davantage, à y trouver des passages plus développés sur l'épopée de Pikej, sur ses diverses rencontres. Cette partie de l'histoire ne représente qu'un tiers du livre, la vie en Inde du héros, son enfance et ses difficultés prennent beaucoup de place. Si j'ai été en partie déçue du contenu, trop différent de ce que j'attendais, il reste des passages qui sont plaisants à lire. La façon dont est racontée l'histoire ne m'a pas convenu, mais le découpage facilite la lecture. Une lecture mitigée, ni mauvaise, ni très bonne, un récit qui m'a un peu trop laissé extérieur, malgré tout, de bons moments sont à découvrir.Ma chronique complète : http://bloggalleane.blogspot.fr/2015/...

  • Alex
    2018-09-27 06:40

    Es ist eine wunderbare, wirklich schön geschriebene Geschichte über das Leben von Pikay. Der erste Teil, ein Leben in Indien, wie er wurde, was er ist, ist sehr spannend und eindrücklich geschrieben. Die Liebesgeschichte selber oder auch Lotta werden mir dann aber doch zu wenig gewichtet - da erwarte ich nach dem Titel und der Beschreibung des Buches mehr. Auch die Reise von Neu-Dehli nach Boras wird eher kurz abgehandelt.Dennoch ist das Buch sehr lesenswert, es vermittelt einen sehr spannenden Eindruck in das Leben in Indien, was es heisst, im Dschungel geboren zu sein und seinen Weg finden zu müssen.

  • Anna Pixner
    2018-09-23 09:37

    Ein ganz wunderbares Buch, das sehr eindringlich beschreibt was es bedeutet, in eine Gruppe hineingehören zu sein, die vom Großteil der Bevölkerung als minderwertig betrachtet wird, und wie schwer es ist, diesem Stigma zu entkommen. Eine unglaubliche Liebesgeschichte, noch schöner weil wahr ist, Pikay der Lotta so sehr liebt dass er mehrere tausend Kilometer mit dem Fahrrad zurück legt, bereit ist in ein völlig fremdes Land zu ziehen, eine neue Sprache und Kultur kennen zu lernen, und alles gewohnte für sie aufgibt: ich empfehle jedem, der den Glauben an die Liebe verloren hat, dieses Buch zu lesen!